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„Die Aktienumsätze sind derzeit relativ gering" 19.11.23


„Österreich hat nicht nur niedrige Kurs-Gewinn-Verhältnisse.
Das alleine nutzt wenig, wenn das Unternehmen nicht wirklich ausschüttet. Aber genau das machen die österreichischen Unternehmen auch“, bricht Wiener Börse-CEO Christoph Boschan eine Lanze für österreichische Aktien. Der Wiener Börse ging es angesichts des schwierigen Umfelds einer Stagflation gut. Derzeit liege man mit dem Ergebnis rund fünf Prozent unter dem Vorjahresergebnisses.


Die Aktienumsätze seien relativ gering, so wie in Rest Europa auch. Denn fast 90 Prozent der institutionellen Umsätze werden von ausländischen Investoren getätigt. Vor allem die Amerikaner trauen den Europäischen Unternehmen derzeit nur wenig
Innovation zu.


Insbesondere mittelgroße europäischen Börsen wie Wien würden gemieden. Umso mehr, als Österreich den Ukraine-Krieg unmittelbar vor der Haustüre habe.


Das derzeitige geopolitische Risiko sei aber schon eingepreist. Österreichs Unternehmen hätten sich viel früher darauf eingestellt und daher wären österreichische Aktien beim derzeitigen Bewertungsniveau mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von sechs bis sieben durchaus attraktiv.


Allein es fehlen die ausländischen Investoren, die den Großteil der Umsätze an der Wiener Börse tätigen.


„Das ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits
ist das schön, wenn das Ausland die Qualität der österreichischen
Unternehmen schätzt. Nur mit den Ausschüttungen geht der der Großteil dee österreichischen Wertschöpfung ins Ausland“, bemerkt Christoph Boschan.


Jede Idee, wie man die inländische Investorenbasis stärken könnte könne er schon auch aus Standortgesichtspunkten unterstützen.


Was die leidige KESt betrifft hofft Christoph Boschan auf
eine KEST-Befreiung der Eigenvorsorge bei einer Behaltedauer von einem Jahr und mehr noch in dieser Legislaturperiode.


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Foto: Wiener Börse


 


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